
Allergietest in Wien: Alles zur Allergiediagnostik und Allergiebehandlung
Leiden Sie an einer Allergie? Immer mehr Menschen reagieren auf Pollen, Milben oder Nahrungsmittel oder Kontaktallergene wie Metalle, Duftstoffe und viel mehr. Für eine genaue Allergiediagnostik bieten wir in Wien eine umfassende Allergieabklärung mit Pricktest, Epikutantest und allen Bluttests wie RAST, FOX und ALEX an. So bestimmen wir den Allergieauslöser und empfehlen eine passende Allergietherapie. Infos zu Ablauf und Kosten des Allergietests erhalten Sie hier.
Was ist ein Allergietest?
Durch das heutige Wissen über das Immunsystem können wir Allergien mit modernen, präzisen Tests genau untersuchen. Denn bei einer Allergie handelt es sich um eine unverhältnismäßige Reaktion des Immunsystems auf eine bestimmte, eigentlich harmlose, Substanz. Nicht zu verwechseln ist die Allergie mit einer Intoleranz, bei der es sich um eine nicht immunologische Unverträglichkeit handelt.
Ein Allergietest zeigt, welche Auslöser Ihre Beschwerden verursachen, wie stark Ihr Immunsystem reagiert und welche Behandlung für Sie geeignet ist. Es gibt verschiedene Allergietests, die in manchen Fällen auch in Kombination angewendet werden, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Welche Methode bei Ihnen am besten passt, erörtern wir gemeinsam in meiner Praxis.
Wie funktioniert ein Allergietest?
Treten Ihre allergischen Symptome immer wieder und heftig auf, ist ein Allergietest unbedingt anzuraten. Denn eine Allergie kann durchaus schwerwiegende Folgen haben. Allergien können leichte Beschwerden wie Niesen und Juckreiz oder einen Ausschlag auslösen, aber auch schwere Reaktionen wie einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock. Es gibt verschiedene Allergietests. Meist kommen Hauttests oder Blutuntersuchungen zum Einsatz. Um herauszufinden, auf welchen Stoff Sie allergisch reagieren, werden beim Hauttest unterschiedliche Allergene, also Auslösersubstanzen, auf Ihre Haut aufgebracht. Beim Bluttest hingegen handelt es sich um eine Laboruntersuchung. Dabei werden bestimmte Stoffe im Blut untersucht, die Rückschlüsse auf eine Allergie zulassen. Welcher Allergietest zur Anwendung kommt, ergibt sich aus Ihrer konkreten Symptomatik und individuellen Krankengeschichte.
Der Allergietest wird nach der Anamnese, also nach einem ausführlichen ärztlichen Gespräch, durchgeführt. Diverse Hauttests folgen dem Prinzip Konfrontation, das heißt, mögliche Auslöser werden auf unterschiedliche Art und Weise auf die Haut aufgetragen. Diese Testart hat den Vorteil, dass rasch ein Ergebnis zur Verfügung steht. Manche Krankheitsbilder ergeben die Notwendigkeit eines Bluttests bzw. eine Kombination aus verschiedenen Testmethoden.
Alles zur Allergiediagnostik: Was Sie wissen müssen
Die Allergiediagnostik umfasst nicht nur den Allergietest. Es geht dabei um die Analyse Ihres Krankheitsbildes und das Eruieren der Auslöser mit dem Ziel der effektiven Behandlung. Deshalb sprechen wir vor dem eigentlichen Allergietest ausführlich über Ihre Symptome. Es gibt Allergien, die nur zu bestimmten Jahreszeiten auftreten, wie etwa die Pollenallergie. Es gibt Allergien, die besonders die Haut in Mitleidenschaft ziehen wie beispielsweise ein Kontaktekzem oder eine Nesselsucht (Urticaria). Symptome reichen von klassischen Schnupfenbeschwerden und tränenden Augen über Hautausschläge bis zur Atemnot.
Wichtig ist, zu wissen, dass sich Allergien mit der Zeit verschlechtern können. Warten Sie deshalb nicht zu lange, bis Sie einen Allergietest durchführen lassen. Durch die adäquate Behandlung verbessern Sie gleichzeitig Ihre Gesundheit und Ihre Lebensqualität.
Arten von Allergietests & Therapieoptionen
Allergien treten entweder genetisch bedingt auf oder werden durch verschiedene Umweltfaktoren begünstigt. Es gibt keine Testung, die standardmäßig durchgeführt wird. Welche Allergietests für Sie sinnvoll sind, klären wir in einem ausführlichen Gespräch anhand Ihrer Symptome. Ein Hauttest kann in den meisten Fällen rasch durchgeführt werden und bringt schnelle Ergebnisse. Dabei werden unterschiedliche Allergene auf die intakte Haut aufgebracht und die Reaktion beobachtet. Alternativ bzw. zusätzlich gibt es hochmoderne Bluttests, die ein breites Spektrum an Reaktionen Ihres Immunsystems auf Allergene messen. Besonders einfach durchzuführen ist die Bestimmung des Immunglobulins E (IgE), ein Antikörper, der bei einer Vielzahl an allergischen Reaktionen eine tragende Rolle spielt.
Moderne Allergiediagnostik geht weit über klassische Tests hinaus. Mit dem ALEX-Allergietest, auch bekannt als Allergy Explorer, wird in nur einer Blutabnahme auf über 300 Allergene getestet. Das ist ideal für Menschen mit multiplen Allergien oder unklaren Symptomen. Auch der FOX-Test ist ein innovativer Unverträglichkeitstest, der gezielt auf Nahrungsmittelreaktionen prüft. Beide Tests kommen bei Dr. Petra Zieglmayer regelmäßig zum Einsatz, um möglichst präzise Reaktionsprofile zu erstellen.
Erfahren Sie in der Folge mehr über unser Leistungsspektrum im Bereich Allergietests.

ALEX-Test
Der ALEX-Test (ALEX® 3.0 – Allergy Explorer) ist ein moderner, umfassender Allergietest, bei dem fast 300 Allergene gleichzeitig analysiert werden können. Es handelt sich um einen Bluttest, für den lediglich 1 ml Blut benötigt wird. Wir nehmen Ihnen dafür Blut ab und lassen es im spezialisierten Labor untersuchen.
Bei der Analyse werden IgE-Antikörper gegen insgesamt
- ca. 82 Allergenextrakte und
- 218 Allergenkomponenten
- sowie das Gesamt-IgE bestimmt.
Durch die gleichzeitige Untersuchung einer sehr großen Zahl an Allergenen erhalten wir ein besonders differenziertes Sensibilisierungsprofil. So können echte Sensibilisierungen von Kreuzreaktionen unterschieden und darauf basierend ein individueller Therapie- und Beratungsplan erstellt werden.

FOX-Test
Der FOX-Test (Food Xplorer) untersucht gleichzeitig bis zu 280 Lebensmittelproteine. Auch hierbei handelt es sich um einen Bluttest, die Blutabnahme ist somit die Testmethode. Bei der Laboruntersuchung wird die Konzentration von IgG-Antikörpern nachgewiesen, die der Körper nach wiederholten Kontakt mit den getesteten Lebensmitteln bildet. Somit lassen sich mit dem FOX-Test Nahrungsmittel-Intoleranzen herausarbeiten. Durch die Feststellung der möglichen Unverträglichkeiten kann die Nahrungsmittelaufnahme angepasst und die Symptomatik bekämpft werden.

CAP-, früher: RAST-Test
Auch der CAP-, früher RAST-Test ist ein Bluttest. Das abgenommene Blut wird im Labor auf allergenspezifische Antikörper des Typ Immunglobulin-E (IgE) untersucht. Entsprechend Ihrem individuellen Krankheitsbild wird nach Antikörpern gesucht, die sich gegen bestimmte Allergene richten. Welche Allergene das Ziel sind, ist abhängig von Ihrer Symptomatik. Der CAP-Test wird in der Regel mit einem Gesamt-IgE kombiniert, bei dem die Gesamtkonzentration von IgE im Blut gemessen wird. Der CAP-Test wird schon seit vielen Jahren verwendet und zählt damit zu den klassischen Verfahren. Allerdings ist die Methode mittlerweile modernisiert und somit sehr viel genauer als der ursprüngliche Test.

Pricktest
Der Pricktest ist der Klassiker unter den Allergietests. Er ist einfach und rasch durchzuführen und liefert schnelle Ergebnisse. Es handelt sich dabei um einen Hauttest. Für den Pricktest wird ein bestimmtes Hautareal, meist die Innenseite des Unterarms, bei sehr kleinen Kindern der obere Rücken, desinfiziert. Danach werden Tropfen bestimmter Allergenlösungen aufgetragen und markiert. Mit einer kleinen Pricklanzette wird die Allergenlösung leicht in die Hautoberfläche eingebracht, damit Ihr Immunsystem darauf reagieren kann.
Außerdem wird eine wässrige Kochsalz-Lösung und eine histaminhaltige Lösung aufgetragen, um das Ergebnis zu kontrollieren. Die Kochsalz-Lösung darf keine Reaktion auslösen, während die Histamin-Lösung eine Reaktion auslösen muss. Bereits nach etwa 5 Minuten treten die ersten Symptome auf. Rötung, Juckreiz und Quaddelbildung, an einer oder mehrere Teststellen, sind klassische Reaktionen. Nach 15-20 Minuten wird das Ergebnis abgelesen. Dieses Ergebnis wird mit Ihrem individuellen Krankheitsbild in Verbindung gesetzt, um eine aussagekräftige Diagnose zuzulassen. Denn nicht jede Reaktion bedeutet gleich eine Allergie auf den entsprechenden Stoff. Der Pricktest ist bei uns fester Bestandteil der Allergieabklärung.

Prick-zu-Prick-Test
Ein Prick-zu-Prick-Test wird angewendet, wenn für die vermutete Allergie keine standardisierten Testlösungen zur Verfügung stehen. Das ist häufig bei Nahrungsmitteln, aber auch gelegentlich Pflanzen oder Medikamenten der Fall. Hier wird mit der Pricklanzette zuerst das Testmaterial und dann die Haut geprickt. Da der Test nicht standardisiert ist, wird die testende Person mitgetestet, um unspezifische irritative Reaktionen zu erkennen. Eine Positiv- und Negativkontrolle wird auch hier mitgeführt.

Scratch-Tests bzw. Kratztest
Beim Scratch-Test, auch Kratztest genannt, handelt es sich auch um einen Hauttest. Er wird heutzutage eher selten angewendet, da der moderne Pricktest aussagekräftigere Ergebnisse liefert. Beim Scratch-Test wird die Haut mit einer spitzen Nadel oder Lanzette eingeritzt, nachdem die Allergenlösung aufgetragen wurde. Im Unterschied zum Pricktest lässt sich die Menge der Substanzen nicht so genau steuern, und es kann durch die Methode häufiger zu Hautreizungen kommen. Das bewirkt, dass der Scratch-Test keine genaue Diagnostik zulässt.

Reibetest
Beim Reibetest wird ein Allergen auf die Haut gerieben, ohne sie anzuritzen. Er wird vor allem eingesetzt, wenn eine starke allergische Reaktion vermutet wird. Nach etwa 20 Minuten wird das Ergebnis beurteilt. Die Reaktion äußert sich durch Hautrötungen und Quaddelbildung. Der Reibetest dient bei sehr empfindlichen Patientinnen und Patienten als erste Abklärung, ob das vermutete Allergen eine Reaktion auslöst und wird heutzutage nach Möglichkeit durch einen Bluttest ersetzt.
.jpg?edits=%7B%22resize%22%3A%7B%22width%22%3A1440%7D%2C%22outputFormat%22%3A%7B%22type%22%3A%22webp%22%2C%22quality%22%3A90%7D%7D)
Epikutantest bzw. Pflastertest
Der Epikutantest kommt bei Verdacht auf Kontaktallergien zum Einsatz. Dabei werden allergische Reaktionen auf der Haut anhand des Anbringens von Pflastern, die bestimmte Allergene enthalten, getestet. Deshalb wird diese Methode auch Patch- oder Pflaster-Test genannt. Meist kommt der Epikutantest bei Verdacht auf Allergien gegen Medikamente, Kosmetika, Schmuck, Färbemittel oder Chemikalien zum Einsatz. Die Pflaster werden entweder am Rücken oder am Unterarm angebracht und nach 48 bzw. 72 Stunden wird das Ergebnis abgelesen.
.jpg?edits=%7B%22resize%22%3A%7B%22width%22%3A1440%7D%2C%22outputFormat%22%3A%7B%22type%22%3A%22webp%22%2C%22quality%22%3A90%7D%7D)
Spezifischer IgE-Test
Der spezifische IgE-Test misst allergenspezifische IgE-Antikörper im Blut. Es geht dabei darum, festzustellen, ob eine Sensibilisierung gegen ein bestimmtes Allergen besteht. Dieser Bluttest wird gerne mit dem Pricktest kombiniert. So kann ein Verdacht auf eine Reaktion auf ein bestimmtes Allergen genauer untersucht und gegebenenfalls bestätigt werden. Somit ist der spezifische IgE-Test dann sinnvoll, wenn aufgrund der Anamnese bzw. vorhergegangener Allergietests darauf zu schließen ist, dass ein bestimmtes Allergen der Auslöser Ihrer allergischen Reaktion ist. Als Testmethoden werden in meiner Praxis der CAP (früher: RAST)-Test und der ALEX-Test eingesetzt.

Provokationstest
Ein Provokationstest wird dann durchgeführt, wenn ein Verdacht auf eine bestimmte Allergie besteht und Ihre klinische Reaktion mit anderen Testmethoden (Pricktest, IgE) nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann. Es gibt verschiedene Arten von Provokationstests. Bei allen wird das jeweilige Allergen gezielt eingesetzt, um die erwartete Reaktion zu testen. Beim nasalen Provokationstest wird die Allergenlösung direkt in die Nase eingebracht. Er wird bei Verdacht auf Heuschnupfen angewandt. Wird eine bestimmte Lebensmittelallergie vermutet, kann ein Nahrungsmittelprovokationstest Aufschluss geben, bei dem das Allergen über den Mund aufgenommen wird.
Wichtig ist, dass ein solcher Provokationstest ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. Durch die direkte Konfrontation mit einem bestimmten Allergen kann es zu schwerwiegenden Reaktionen kommen.

BAT (Basophilenaktivierungstest)
Der Basophilenaktivierungstest (BAT) ist ein Bluttest. Im Labor wird dabei gemessen, wie bestimmte Abwehrzellen (Basophilen) auf allergieauslösende Stoffe reagieren. Dieser Test kommt speziell bei Medikamentenallergien oder unklarer Anaphylaxie zum Einsatz. Es handelt sich um eine sehr präzise Analysemethode, die allerdings technisch besonders aufwändig und deshalb nur in spezialisierten Laboren verfügbar ist.

LTT (Lymphozytentransformationstest)
Auch der Lymphozytentransformationstest, kurz LTT, ist ein spezifischer, technisch aufwändiger Bluttest. Dabei wird die Reaktion von Lymphozyten (Immunzellen) auf bestimmte Substanzen gemessen. Der LTT wird eingesetzt, wenn ein Verdacht auf Kontaktallergien gegen Zahnmaterialien, Metalle oder Prothesen besteht. Da er im Labor sehr detailliert ausgewertet wird, liefert er genauere Ergebnisse als herkömmliche Hauttests.

Histaminintoleranz-Test
Da die Symptome einer Histaminintoleranz allergischen Reaktionen stark ähneln, kommt es immer wieder zu Verwechslungen. Dabei ist eine Histaminintoleranz, auch Histaminunverträglichkeit genannt, keine Allergie. Histamin ist eine biologisch aktive Substanz, die natürlicherweise im Körper vorkommt. Manche Lebensmittel beinhalten eine besonders hohe Konzentration an Histamin, etwa Käse oder Rotwein. Leidet man unter einer Histaminintoleranz, kann diese Beschwerden wie Juckreiz, Hautausschlag oder Schnupfen auslösen. Der Histamintoleranztest gibt Auskunft darüber, ob eine solche Unverträglichkeit bei Ihnen besteht. Der gesamte Testablauf besteht in der Regel aus einer Kombination aus ausführlicher Anamnese und einem Bluttest. In der Folge kann die Ernährung, eventuell in Verbindung mit einer Ernährungsberatung, angepasst bzw. eine medikamentöse Behandlung verordnet werden

Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Nicht nur besonders histaminhaltige Lebensmittel können allergieähnliche Symptome auslösen, ohne eine Allergie zu sein. Auch verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Probleme bereiten. Es existieren Tests auf Laktoseintoleranz (Milchprodukte), Fruktosemalabsorption (Fruchtzucker) und Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Wichtig ist die Unterscheidung: Eine Allergie ist eine Abwehrreaktion des Immunsystems, während eine Unverträglichkeit ganz unterschiedliche Ursachen haben kann.
Ablauf einer Allergieabklärung
Die Abklärung, ob und welche Allergie bei Ihnen vorhanden sein könnte, folgt einem bestimmten Schema. Der Allergietest ist nur ein Teil der Diagnose. Für ein vollständiges Bild und die passende Therapie braucht es mehrere Schritte.
Vorgespräch und Anamnese
Ein wesentlicher Bestandteil der Allergieabklärung sind das Vorgespräch mit der Anamnese. Denn die Ergebnisse der diversen Allergietests werden immer im Kontext der Krankengeschichte und individuellen Umstände beurteilt. Bei diesem ärztlichen Gespräch geht es um Ihre Symptome, Erfahrungen und Beobachtungen. Eventuell gibt es bereits relevante Diagnosen oder Befunde, die gesichtet werden. Wir erkundigen uns nach möglichen Allergieauslösern und stellen gezielt Fragen, ob bereits zu diesem Zeitpunkt möglicherweise eine Richtung feststellen zu können. Einige Allergietests können spezifisch auf bestimmte Allergene ausgerichtet werden. Anhand der Anamnese kann herausgefunden werden, ob ein bzw. welcher Allergietest passend ist.
Außerdem stellen wir den HNO-Status fest, inklusive Endoskopie der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Nasenrachens und des Kehlkopfs.
Auswahl des Testverfahrens
Die Auswahl des Testverfahrens beruht auf unterschiedlichen Faktoren. Besteht ein Verdacht auf eine bestimmte Allergie, kann dies spezifisch getestet werden. Durch allgemeine Allergietests wird ein breites Screening durchgeführt. Wenn ein schnelles Ergebnis benötigt wird, kommt zuerst ein Hauttest – meist der Pricktest – zum Einsatz. Und nicht zuletzt sind Ihre individuellen Symptome entscheidend. Reagieren Sie besonders empfindlich oder schwer, ist ein Bluttest oft die sichere Wahl.
Blutabnahme und Durchführung der Tests
Um ein schnelles Ergebnis zu erhalten, wird ein Pricktest durchgeführt. Dieser lässt bereits innerhalb von 15 bis 20 Minuten erste Rückschlüsse zu. Je nachdem, wie die Reaktionen ausfallen, wird der Hauttest durch weitere Testmethoden ergänzt.
Alternativ bzw. ergänzend dazu wird ein Bluttest durchgeführt. Die Blutabnahme erfolgt in der Ordination, die Blutuntersuchung im Labor. Es gibt verschiedene Bluttests. Manche, wie der ALEX-Test, prüfen ein breites Spektrum an Allergenen, andere, etwa der spezifische IgE-Test, suchen gezielt nach bestimmten Antikörpern.
Auswertung & Besprechung der Ergebnisse
Wurde ein Hauttest durchgeführt, können die Ergebnisse direkt besprochen werden. Bei einem Bluttest muss der Laborbefund abgewartet werden und danach erfolgt die Auswertung und Besprechung. Dr. Petra Zieglmayer betrachtet mit Ihnen gemeinsam die Testwerte und setzt sie mit Ihrer Anamnese in Verbindung. Sie erfahren dann, worauf die Werte hindeuten und welche weiteren Schritte ratsam sind. Entweder können noch zusätzliche Tests erforderlich sein oder wir gehen direkt dazu über, einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen.
Allergiebehandlung/Allergietherapie: Mögliche Optionen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Allergien zu behandeln. Der erste Schritt ist dabei meist die symptomatische Therapie, also die Behandlung Ihrer Allergiesymptome durch Medikamente. Dazu gehört auch die akute Linderung der Symptome bei einem auftretenden Notfall. Gängige Medikamente sind unter anderem Antihistaminika in Tabletten- oder Tropfenform, Nasensprays oder Augentropfen. Eine wichtige Behandlungsmethode, die sobald wie möglich zum Einsatz kommen sollte, ist die Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie genannt. Dabei wird das Immunsystem an einen Allergieauslöser gewöhnt, um auf lange Sicht allergische Reaktionen zu reduzieren oder ganz zu verhindern. Dabei handelt es sich um eine Therapie über mehrere Jahre in Form von Spritzen (SCIT) oder durch die Einnahme von Tabletten oder Tropfen (SLIT).
Mein Ziel ist es, Ihre Allergie so zu behandeln, dass sie keine dauerhafte Belastung mehr darstellt. Ich nehme mir Zeit, Ihnen alle Schritte der Diagnostik und Behandlung ausführlich zu erklären, damit Sie sich gut informiert und sicher fühlen. Meine langjährige Erfahrung gibt mir außerdem die Möglichkeit, Sie umfangreich zum Thema Allergenvermeidung zu beraten. Ich berate Sie, wie Sie allergische Reaktionen im Alltag vermeiden können, etwa in Bezug auf Klima, Ernährung oder Inhaltsstoffe von Kosmetika.
Allergietest Kosten: Was übernimmt die Krankenkasse, was nicht?
Viele Patientinnen und Patienten fragen nach den Kosten der einzelnen Allergietests. Bei klassischen Allergietests wie dem Pricktest, dem IgE-Test oder einer allgemeinen Allergieuntersuchung übernimmt die Krankenkasse in der Regel einen großen Teil der Kosten (80 % der Kassenleistung). Spezielle Tests wie der ALEX- oder FOX-Test können mit Zusatzkosten verbunden sein. Verfügen Sie über eine Zusatzversicherung, werden normalerweise auch die Kosten für diese speziellen Tests rückerstattet. Bei uns beginnen die Kosten für eine Allergieabklärung samt Pricktest und eventueller Blutabnahme bei 220 Euro. Kontaktieren Sie uns gerne für ausführliche Informationen zum Thema Allergietest-Kosten.
Allergie testen in Wien bei Dr. Petra Zieglmayer
Besuchen Sie mich in einer meiner Ordinationen in Ihrer Nähe. Ich betreue Sie in meinen Ordinationen in 1040 und 1150 Wien, nehme mir Zeit und sorge für ein vertrauensvolles Umfeld. Persönliche Betreuung steht für uns an erster Stelle, denn die Allergietestung und -behandlung setzt eine ausführliche Auseinandersetzung mit Ihrem individuellen Krankheitsbild voraus. Ich möchte Ihre Lebensqualität verbessern und dazu einen adäquaten Therapieplan ausarbeiten. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, gerne telefonisch oder auch online.
Zögern Sie bei akut auftretenden allergischen Symptomen nicht, uns anzurufen. Wir bieten auch kurzfristig Allergietest-Termine für eine rasche Diagnostik und Symptomlinderung.
Online-Beiträge auf mein-allergie-portal.com
Wenn Sie mehr über Beschwerden wissen wollen, die durch Allergien und Unverträglichkeiten ausgelöst werden, und sich praktische Tipps holen möchten, wie Sie im Alltag damit umgehen, empfehle ich Ihnen, sich meine Beiträge auf mein-allergie-portal.com anzusehen. Hier erkläre ich Ihnen kurz und leicht verständlich, woher die Beschwerden kommen, wie die Abklärung beim Arzt abläuft und was wir für Sie tun können.
Häufig gestellte Fragen zur Allergieabklärung
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Allergietests und Allergiebehandlung - und für weitere Informationen sind wir gerne persönlich für Sie da!
Die Allergiediagnostik umfasst ein ärztliches Vorgespräch, die Anamnese, die notwendigen Allergietests sowie die Besprechung der Ergebnisse zur Planung Ihrer individuellen Therapie.
Bei den meisten Allergietests handelt es sich um Hauttests oder Bluttests.
- Bei den Hauttests werden die Allergene direkt auf die Haut aufgetragen und bereits nach kurzer Zeit sind Ergebnisse durch Reaktionen feststellbar.
- Die Bluttests beinhalten die Blutabnahme sowie eine Laboruntersuchung, weshalb die Ergebnisse etwas länger dauern.
- Außerdem gibt es noch unterschiedliche Provokationstests, etwa in der Nase oder in Form einer oralen Aufnahme eines bestimmten Allergens.
Bei einem Allergietest wird die Reaktion des Körpers auf verschiedene Auslöser, die sogenannten Allergene, getestet. Dies kann mittels Hauttest direkt am Körper erfolgen oder mittels Bluttest im Labor.
Der Allergietest wird relativ rasch durchgeführt. Bei einem Bluttest besteht er lediglich aus einer Blutabnahme. Bei einem Hauttest werden an einer bestimmten Körperstelle, größtenteils am Unterarm, aber auch am Rücken, verschiedene Allergene getestet, indem sie mit einer Pipette aufgetragen werden.
Die Ergebnisse eines Hauttests, zum Beispiel des Pricktests, erhalten Sie innerhalb kürzester Zeit. Schon nach 15-20 Minuten kann die Ärztin das Resultat erkennen und mit Ihnen besprechen. Wurde ein Bluttest durchgeführt, muss die Laboruntersuchung abgewartet werden. Bei einem Pflastertest sind die Ergebnisse üblicherweise nach 3 Tagen ablesbar.
Grundsätzlich müssen Sie zur Allergieabklärung nichts Spezifisches mitbringen. Haben Sie bereits einen Allergietest machen lassen oder verfügen Sie über andere Befunde, bringen Sie diese bitte mit.
Außerdem benötigt die Ärztin entsprechende Informationen hinsichtlich Ihrer Krankengeschichte, allergischer Reaktionen, Auftreten und Häufigkeit der Symptome und Medikamente, die Sie eventuell bereits einnehmen.
Im besten Fall und nach Möglichkeit sollten Antihistaminika 3 Tage vor dem Untersuchungstermin abgesetzt werden, um ein aufschlussreiches Ergebnis zu erhalten.
Durch die Konfrontation mit Allergenen kann es bei einer Allergieabklärung zu heftigen allergischen Reaktionen kommen. Allergietests sollten deshalb ausschließlich unter ärztlicher Anweisung erfolgen.
Für Erwachsene liegt der Normbereich des IgE-Wertes bei bis 100 IU/ml. Bei Kindern ist der Normalwert vom Alter abhängig niedriger.
Allergien können genetisch bedingt auftreten. Wichtige Allergieauslöser sind Pollen, Schimmel, Milben und Tiere sowie verschiedene Nahrungsmittel, aber auch etliche andere Substanzen können allergische Reaktionen verursachen. Außerdem sind äußerliche Einflussfaktoren maßgeblich am Schweregrad von Allergien beteiligt. Dazu zählen Umweltfaktoren, klimatische Bedingungen, Lebensstil und Ernährung.
Standardtests wie der Pricktest werden in der Regel größtenteils von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten für spezifische Tests sind unterschiedlich, beim beliebten ALEX- und FOX-Test liegen diese bei uns aktuell bei 180 €. Die Kosten für eine Behandlung in meiner Allergieordination starten bei 230 €.
Die Kosten eines privaten Allergietests fallen sehr unterschiedlich aus, je nach Testmethode. Bei uns beginnen die Kosten für die Allergieabklärung samt Pricktest bei 220 Euro.
Der ALEX-Test ist eine Privatleistung und wird nicht von der Krankenkasse übernommen.
Die aktuellen Kosten für das komplette ALEX-IgE-Allergenprofil liegen bei 190 €.
Bitte vereinbaren Sie immer einen Termin über Latido. Bei akut auftretenden Beschwerden vergeben wir gerne auch kurzfristig Termine.

Sie benötigen einen Termin?
Ich freue mich, Sie persönlich in meinen
Ordinationen in 1040 oder 1150 Wien begrüßen zu dürfen.
